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Diese Dinge sind besser als Shisha dampfen

Carolina, 25 Jahre

Die typische Wasserpfeife ist ursprünglich vor allem im arabischen Raum verbreitet. Aber auch in Ländern wie Deutschland ist das Shisha-Dampfen sehr beliebt. Das liegt bestimmt auch an den verschiedenen Geschmäckern und dem Gemeinschaftsgefühl. Statt also abends in die klassische Bar zu gehen, wird in Shisha-Bars fleißig gedampft.

Das macht das Dampfen so entspannend

Sicherlich liegt die Beliebtheit nicht nur an den Aromen, sondern auch an dem Flair in Shisha-Bars. Abhängen mit Freund*innen und Bekannten sorgt für eine entspannte Atmosphäre.

Doch es gibt noch andere Sachen, die uns glauben lassen, dass Shisha ungefährlich sind: Der Rauch von Shishas ist kühl und oft super fruchtig. Wenn etwas nach Apfel, Melone oder anderen Früchten schmeckt, verbinden wir damit nur gute Gefühle – und genau das macht Shishas so gefährlich. Und während fast jeder weiß, welche Krankheiten man durchs Zigarette-Rauchen kriegen kann, kursieren zu Shishas viele Mythen und falsche Infos. Die Shisha schmeckt vielen zwar besser als eine Zigarette, ist aber auch schädlich.

Wichtige Hinweise (auch) wegen Corona:

  • Raucht nur im Freien oder bei offenem Fenster
  • Haltet viel Abstand voneinander
  • Verwendet alle ein eigenes Mundstück (am besten Einwegartikel)

Im Shisha-Tabak steckt der Stoff Nikotin – und das macht süchtig. Zuerst sorgt Nikotin für ein entspanntes Gefühl, doch sobald diese Wirkung nachlässt, braucht ihr mehr davon. Es ist ziemlich schwer, wieder davon loszukommen, also am besten fangt ihr erst gar nicht damit an (Mehr Infos zu Nikotin findest du hier). Wir haben hier ein paar andere Ideen für euch:

Freunde treffen, chillen und entspannt Shisha rauchen – für viele sieht so ein perfekter Abend aus. Aber es gibt Dinge, die genau so viel oder womöglich noch mehr Spaß machen, ohne eure Gesundheit zu ruinieren. Wir stellen euch die besten Shisha-Alternativen vor.

Die soziale Alternative

Wem es in den Shisha-Bars vor allem um das Freund*innen treffen geht, der hat noch viele weitere Alternativen. Der soziale Aspekt ist zwar ein komplett anderer, doch das hier kann genauso viel Spaß machen: Eine Runde Billard spielen, Kickern oder Darten – das sind nicht ohne Grund Bar-Klassiker. Denn man macht etwas zusammen und man kann sich dabei unterhalten. Ganz ohne den Zwang, an der Shisha ziehen zu müssen oder den giftigen Dampf einzuatmen.

Vereine

Viele andere junge Leute trefft ihr auch in Vereinen. Dort könnt ihr von Sport bis zu sozialen Projekten einiges ausprobieren, und das gemeinsam in der Gruppe. What, Verein?! Die gibt es tatsächlich für alles Mögliche.

Kochen

Anstatt zu Hause die Shisha aufzubauen, könnt ihr auch gemeinsam kochen oder einen Spieleabend veranstalten. Das ist längst nicht so langweilig, wie es vielleicht für manche im ersten Augenblick klingen mag. Probiert es einfach mal aus!

Bewegung

Rauchen und Dampfen kann entspannend sein. Es hat seine Gründe, warum viele wieder mit dem Rauchen von Zigaretten anfangen, wenn sie gerade eine stressige Zeit durchmachen. Aber diese Effekte sind nur von kurzer Dauer und schaden auf lange Sicht mehr, als sie helfen. Zum Glück gibt es andere Wege, sich zu entspannen. Das muss keine teure Massage oder ein luxuriöses Spa sein, es geht auch ganz einfach mit Sport oder Meditation. Eine gute Kombination aus beidem ist Yoga. Hier lernt ihr, durch Achtsamkeit zu entspannen und eurem Körper etwas Gutes zu tun. Hier gibt es viele tolle Apps für das Handy.

Power dich aus!

Wer sich lieber auspowern will, ist bei Laufgruppen oder im Fitnessstudio gut aufgehoben. Nach dem Training fühlt ihr euch entspannt bzw. gestärkt und dieser Effekt hält auch an. Eure Freunde werden das bestimmt merken. Zudem gibt es viele Sportarten, die ihr gemeinsam ausprobieren könnt. Trefft euch im Skatepark, versucht’s mit Slacklining, Parcours oder Stand-up-Paddling.

Eigene Alternativen schaffen

Es braucht Mut, Gewohnheiten zu ändern. Wenn ihr jedes Wochenende in Shisha-Bars abhängt, fühlt es sich natürlich komisch an, plötzlich zu Tee-Abenden und Yoga-Sessions einzuladen. Aber manchmal kann genau so ein Versuch der Startschuss zu neuen, gesünderen Gewohnheiten sein. In eurem Freundeskreis gibt es bestimmt auch jemanden, der nur Shisha raucht, weil es alle machen. Es muss nur jemand anfangen und eine Alternative anbieten. Wenn ihr so eine Idee einfach in den Raum stellt, dann stehen die Chancen sehr gut, dass die anderen auch Lust drauf bekommen!

Auch, wenn ihr am Anfang nur ab und zu Nein zum Dampfen sagt, ist das ein großer und wichtiger Schritt! Hört auf euch und euren Körper, um herauszufinden, was euch gut tut!

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